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AfA Bochum: Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD Bochum

Ein wenig Geschichte

Die AfA hat ihr Fundament in den sozialdemokratischen Betriebsgruppen, die zusammen mit der Neugründung der SPD nach 1945 entstanden sind.

1948
Beim SPD-Parteivorstand wir ein „Ausschuss für Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit“ gebildet mit der Aufgabe, „in verstärktem Maße durch unsere Betriebsgruppen die Ideen des demokratischen Sozialismus in den Betrieben und Büros zu verbreiten.“

1954
Der Ausschuss gibt „Richtlinien zur Förderung und Vertiefung der Betriebsgruppenarbeit heraus“

1959
Der Parteivorstand gibt „Richtlinien für Betriebsgruppenarbeit“ heraus. Die SPD muss ihren Bemühungen verstärken, die Arbeitnehmer über das Wollen der SPD aufzuklären. Dazu werden Arbeitnehmerkonferenzen vorgeschlagen, an denen Betrauensleute, Mitglieder der SPD-Betriebsgruppen und gewerkschaftliche Funktionäre teilnehmen sollen.

1960
Im SPD-Parteivorstand wird ein Beirat für Arbeitnehmerfragen eingerichtet.

1966
Auf dem Dortmunder Parteitag schlägt Herbert Wehner die Gründung eines Gewerkschaftsrates beim Parteivorstand vor.

1968
Die Gründung des Gewerkschaftsrates wird auf dem Nürnberger Parteitag beschlossen.

1970
in Schweinfurt findet die erste Bundesarbeitnehmerkonferenz der SPD statt.

1972
Die SPD-Betriebsgruppen werden als Arbeitsgemeinschaft mit allen Rechten und Pflichten anerkannt. Der Parteivorstand verabschiedet die Richtlinien der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen.

1973
Im Oktober findet in Duisburg die erster AfA-Bundeskonferenz unter dem Motto „Soziale Demokratie verwirklichen“ statt. Themenschwerpunkte bilden die Mitbestimmung und die Humanisierung der Arbeit. Helmut Rohde wird zum AfA-Bundesvorsitzenden gewählt.

1975 - 1982
In diesen Jahren finden weiter Bundeskonferenzen mit den Themen:

- Sicherheit durch soziale Demokratie
- Die Zukunft meistern Solidarität und soziale Gerechtigkeit
- Mitbestimmen – mitverantworten
- Arbeit sichern – mitbestimmen – sozial

statt.

1984
Die sechste AfA-Bundeskonferenz steht unter dem Motto „Politik gegen die Krise Bekämpfung von Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit und dem Sozialabbau der Bonner Rechtskoalition“. Rudolf Dressler wird zum neuen AfA-Bundesvorsitzenden gewählt.

1986
„Arbeit und Umwelt, Arbeit und Technik, Arbeit und Frieden, Soziale Sicherheit und Mitbestimmung“ sind Motto und Schwerpunkte der 7. AfA-Bundeskonferenz.
Der SPD-Parteivorstand beschließt die Neufassung der „Richtlinien der AfA-Betriebsorganisation der SPD“, womit die besondere Rolle der Betriebsarbeit bekräftigt wird.

1990
Im September wurde die AfA für die fünf neuen Bundesländer unter dem Dach der damaligen SPD/DDR in Chemnitz gegründet.
Im November findet auf einer außerordentlichen Bundeskonferenz die Vereinigung der AfA aus den alten und neuen Bundesländern statt.

1992 – 1998
Im zweiten Jahres Rhythmus fanden weitere AfA-Bundeskonferenzen mit den Themen:
- Für eine gesicherte, soziale Zukunft in Deutschland und Europa
- Ein neuer Anfang: Deutschland braucht den Wechsel
- Dem Fortschritt eine soziale Richtung geben
- Innovationsort Betrieb – Neue Wege durch Partnerschaft, Mitbestimmung und Beteiligung
- Mut zur Verantwortung

statt.

2000
Auf der 14. AfA-Bundeskonferenz wurde Ottmar Schreiner zum neuen Bundesvorsitzenden gewählt.

 
 

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